Eure Finsternis

Der Mensch ist in seiner Natur und in seinem innersten Wesen vorwiegend das minus_finsternis Produkt biologischer Kräfte, die primär auch sein gesellschaftliches Sein und sein soziales Verhalten bestimmen. Der moderne Mensch ist bestenfalls eine Zwischenstufe. Sein biologischer Ursprung, seine nahe Verwandschaft mit dem Tier, die grausamen Gewohnheiten seiner Vorfahren und eine Vielzahl atavistischer Triebkräfte hat sich in ihm erhalten und durchdringt daher nahezu sein gesamtes Denken und Schaffen.
Dieser moderne Mensch ist nur das vorläufige Endglied einer Millionen von Generationen langen Kette, die sich in grauer Vorzeit verliert, deren hypothetisches Anfangsglied aber die erste lebende Zelle ist.
Das Erbe dieser endlosen Kette, die von den Anfängen des Lebens bis in die Gegenwart der sogennaten zivilisierten Welt führt, ist in jedem Menschen potentiell, latent vorhanden und nur von einer dünnen Schicht der Kultur, der Vernunft und der Moral überdeckt, so dass es für den Einzelnen oder für eine Gruppe von Menschen nur ein kleiner Sprung ist bis in die Finsternis ihrer vermeintlich überwundenen Vorzeit.

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Virus

Man nimmt an, dass der Virus die degenerierte Form eines ursprünglich komplexeren Organismus darstellt, dieter der einmal selbständig lebensfähig war. Jetzt ist er abgesunken in den Grenzbereich zwischen lebender und toter Materie. Leben kann er nur, wenn er in einen Wirtsorganismus eindringt und dessen Leben aufzehrt - die Verneinung des Lebensprinzips, ein Absacken in ein anorganisches maschienenhaftes Dasein, in tote Materie.
Die vollständige und endgültige Unterwanderung des Zellverbandes heißt bekanntlich Krebs. Der Krebs einer Demokratie sind die Behörden. Eine Behörde nistet sich irgendwo im Staatswesen ein, entwickelt sich - wie dieses Amt in Wiesbaden, oder die Adresse Charlottenburg-Wilmersdorf Pommernallee No.4 - zu einer bösartigen Geschwulst, die wächst und wächst und immer neue Ableger bildet, bis sie schließlich den Wirtsorganismus erstickt, wenn man sie nicht eindämmt oder ausmerzt. Behörden sind durch und durch parasitäre Organismen, die ohne einen Wirt nicht leben können. Eine Kooperative dagegen kann ohne den Staat leben. Das ist der richtige Weg. Selbständige Einheiten, getragen von der gemeinsamen Anstrengung derjenigen, für deren Bedürfnisse sie da sind. Eine Behörde operiert nach dem entgegengesetzten Prinzip: sie erfindet Bedürfnisse um ihre Existenz zu rechtfertigen. Bürokratie ist ein Krebsübel, eine Abkehr von der humanen evolutionären Entwicklung, in der Platz ist für eine Vielzahl von Entfaltungsmöglichkeiten und selbständige spontane Aktionen, und ein Absinken in die restlos parasitäre Existenz eines Virus.

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Untergeordneter Hurensohn

Wenn dein Gehirn aus welchen Gründen auch immer gewisse Schwierigkeiten damit hat sprachliche Information zu verarbeiten oder dir dein Insektenleben letztendlich zu kurz für all das erscheint, dann ist das kein Problem. Lies einfach nur den letzten Satz, der alles auf eine einfache Formel bringt. Denn grundlegend ist bereits die Existenz bzw. die Formierung von Organisationen, das heißt die Organisationsförmigkeit selbst, eine zentrale Ursache der Abtrennung moralischer Bindungen. Organisationen werden durch Individuen gedanklich und materiell konstruiert und existieren auch nur so lange, wie Menschen durch orientiertes Handeln deren Struktur reproduzieren, unterscheiden sich aber grundsätzlich vom ganzheitlichen Wesen der Individuen. Sie stellen im Verhältnis zum Individuum abstrakte Sozialformen dar, die auf wenige Zwecke hin ausgerichtet sind und nur spezifische menschliche Fertigkeiten zur Erfüllung ihrer Funktionen benötigen.
Werden Menschen in Organisationen - als Mitglieder oder Personal - tätig, so reduziert sich im praktischen Vollzug ihrer Tätigkeit ihr Spektrum an Fähigkeiten im Wesentlichen auf Erfordernisse der organisationalen Programmerfüllung und Zielerreichung. Da nun die organisationalen Zwecke und die aus ihnen abgeleiteten Programme den meisten organisationalen Akteuren als fremdgesetzt entgegentreten und ihnen lediglich die sachgemäße und formal-korrekte Erfüllung der zumeist herrschaftlich vorgegebenen Aufgaben zukommt, spielt moralische Urteilsfähigkeit gegenüber den Zielen oder Programmen, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle.
Zwar steht es jedem Akteur frei, ethische Bewertungen der organisationalen Prozeduren vorzunehmen und zu äußern, doch wird dies in der Regel weder etwas an organisationalen Verfahrensweisen, noch an seinen Dienstpflichten ändern. Unterbinden Dienstpflichten und funktionale Handlungsorientierung aber das moralische Engagement oder erfährt der Akteur dessen Irrelevanz für den Gesamtprozess, so bleibt diesem außer der Aufgabe der Tätigkeit oder dem beständigen Kampf gegen die Grundprinzipien der Organisation letztlich kaum eine andere Wahl, als das eigene organisatinale Handeln von den ethischen Prinzipien abzukoppeln, an denen sich das private bzw nichtorganisationale Handeln möglicherweise noch orientiert - Organisation ist Hurensohn

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Menschliche Organisation

desk Organisationen sind kein naturwüchsiger Bestandteil menschlichen Daseins, wie z.B. die Notwendigkeiten zu scheißen, zu pissen, oder zu ficken, sondern konstruierte Sozialformen, die dem Menschen wesenhaft äußerlich sind. Da Organisationen aber nicht ohne menschliche Tätigkeit auskommen, sie ganz im Gegenteil erst duch menschliches Handeln ermöglicht werden, bilden sich spezifische Verhältnisse zwischen den Individuen, die durch ihr Handeln Organisationen erst herstellen, und der eigenständigen Sozialform Organisation heraus. Aus diesen spezifischen Verhältnisformen, die zwischen konkretem Akteur und abstrakter Form vermitteln, resultieren bereits solche strukturelle Eigenheiten, die eine Entlastung moralischer Verantwortung ermöglichen.

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Demokratie

Die westlichen Medien werden nicht müde Menschen glauben machen zu wollen Demokratie sei bereits ein Wert an sich - nur eine unter zahlreichen weiteren Lügen, karre  denn für sich genommen ist Demokratie - in welcher Variante auch immer - lediglich ein Modus politischer Entscheidungsfindung, der sich zunächst jeder Form moralischer Bewertung entzieht. Ausschließlich zu bewerten sind allerdings die Produkte einer Demokratie, das heißt die Entscheidungen die letztendlich getroffen werden. Da jedem demokratischen System ein Mehrheits- bzw Konsensprinzip zu Grunde liegt, ist die Meinung der Masse zwangsläufig immer die einflussreichste. Demzufolge kann eine demokratische Gesellschaft, strukturell bedingt, nur eine Gesellschaft des `mainstream´ sein, in der abweichende Haltungen und Handlungen zumindest behindert werden.

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