Unter den vielen Wirklichkeiten gibt es eine, die sich als Wirklichkeit `for real´ darstellt. Das ist die Wirklichkeit der Alltagswelt. Ihre Vorrangstellung berechtigt sie dazu, sie als oberste Wirklichkeit zu bezeichnen.
In der Alltagswelt ist die Anspannung des Bewußtseins am stärksten, das heißt, die Alltagswelt installiert sich im Bewußtsein in der massivsten, aufdringlichsten, intensivsten Weise. In ihrer imperativen Gegenwärtigkeit ist sie unmöglich zu ignorieren, ja auch nur abzuschwächen. Ich erlebe die Alltagswelt weitgehend im Zustand voller Wachheit. Dieser vollwache Zustand des Existierens in und des Erfassens der Wirklichkeit der Alltagswelt wird als normal und selbstverständlich angesehen, das heißt er bestimmt meine natürliche Einstellung. Doch so wie sich Alltagserfahrungen und Lebenswelten unterscheiden, unterscheiden sich auch Einstellungen. Deine Welt ist nicht meine Welt. Meine Realität ist nicht deine Realität. Deine Realität ist nicht die Realität irgend eines anderen.
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Gesellschaftliche Konstruktion bedeutet, dass die Mitglieder einer Gesellschaft - dabei führend die dominanten Gruppen - die Regeln und Normen der Gesellschaft, die akzeptierten Verhaltensweisen und Umgangsformen, sowie die Position der einzelnen Individuen in der Gesellschaft und so weiter definieren. Mit dieser Definitionsmacht geht die Macht zur Verteilung von politischen, kulturellen, sozialen und ökonomischen Ressourcen einher, wie auch die Möglichkeit zur Ausgrenzung von Menschen und die Verhinderung ihres Zugriffs auf diese Ressourcen.
Gesellschaftliche Konstruktion hat jedoch einen zweigesichtigen Kopf. Das eine bestimmt das Verhältnis zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit, das andere das zwischen Ein- und Ausgrenzung.
Wahrnehmung und Wirklichkeit gehören insofern zusammen, als das Menschen die Welt konstruieren, wenn sie Erklärungsmuster für ihr Funktionieren suchen. Dazu gehört, dass Vorannahmen über die Welt dazu führen, entsprechend positive Fälle zu beachten und abweichende Fälle zu ignorieren. Menschen konstruieren tatsächlich die Welt, wenn sie die Macht haben, ihre individuellen Konstruktionen in die Tat umzusetzen. Dieses Verhältniss führt zu einem Kreislauf: Diskriminirung bewirkt falsch Wahrgenommene Information und führt zu sozial sanktionierten Verhaltensweisen, Gefühlen und Annahmen, die eine Legitimation der Diskriminierung und dementsprechend ihre Aufrechterhaltung bewirken.
Der Dualismus zwischen Ein- und Ausgrenzung bestimmt die Konstruktion genauso: Der Prozess der Normierung bedeutet Unterdrückung der `Normalen´ als auch der `Anormalen´, des `Fremden´ sowie des `Nicht-Fremden´. Ein- und Ausgrenzung gehören also zusammen. Macht und Wahrnehmung gehören ebenso zusammen. Die Wahrnehmung von Diskriminierung und Eingrenzung führt bei `Normalen´ zu Selbstunterwerfung, um Privilegien zu erhalten und bei `Anormalen´ zu Ohnmacht oder Aufgabe. Die Macht zur Grenzziehung ist ein Mittel der Disziplinierung, da sie Selbstunterwerfung belohnen und Abweichung bestrafen kann.
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Es ist allgemein bekannt, dass Werbung letztendlich einzig und allein dem Zweck dient, in Menschen Bedürfnisse nach Dingen zu wecken, die sie nicht brauchen. Des Weiteren sollte bekannt sein, dass die Befriedigung künstlicher Bedürfnisse,
in Form von Kauf, eine notwendige Voraussetzung für die Aufrechterhaltung des gegenwärtigen Wirtschaftssystems darstellt - eines Systems das Indianern Glasperlen andreht und sie dadurch, zwangsläufig, über kurz oder lang, zu erbärmlichen Konsumenten degradiert. Der Tatsächliche Preis, den der Konsument für gewisse Produkte zahlt, steht jedoch auf keinem Preisschild und wird auch nicht auf Anfrage mitgeteilt, denn niemand spricht gerne offen darüber.
Die menschliche Individualität ist naturgegeben, aber die Annahme durch den Erwerb gewisser Objekte oder Leistungen Individualität generieren oder steigern zu können, ist nichts weiter als ein Trugschluss. Vielmehr wird ein gegenteiliger Effekt erzielt und mit jeder Kaufaktion wird letzten Endes der Grad der persönlichen Individualität herabgesetzt. Der Kauf eines jeden Produktes, das nicht unmittelbar der eigenen Lebenserhaltung dient - wie Nahrung, Medizin, insbesondere Zäpfchen und so weiter – und dem stattdessen, bewusst oder unbewusst, die Absicht zu Grunde liegt Individualität auszudrücken, ist eine Absage an die eigene Identität und kann folglich als ein Akt sukzessiver Selbstauflösung angesehen werden.
Die zweifelhaften Errungenschaften der westlichen Zivilisation sind schädlich und deshalb abzulehnen. Die nichtsnutzigen Exemplare unter euch, die das System durch ihr Verhalten stützen, dabei wie geschlagene Hunde jaulen, aber unfähig sind in ihrem Leben auch nur eine einzige originelle Handlung auszuführen, haben nicht das menschliche Maß, sondern bestenfalls Verachtung verdient.
Doch der Rahmen des Niedergangs ist abgesteckt. Die Werbebanner eurer Lieblingscompanies brennen bereits ausnahmslos im Staub der Straßen sogenannter Entwicklungsländer.
!!!! English Version for the CIA !!!!
I said it before and I´ll say it again...it is commonly known that the one and only purpose of advertisement is finally to evoke desires in humans for things they don´t need. Furthermore it should be known that the satisfaction of artificial needs, by the act of buying, is a necessary condition for running the current economic system – a system that is eventually degrading Indians to coward consumers, by foisting glass marbles upon them. The true price consumers pay for certain products is neither displayed on tag, nor conveyed on request, cause no one likes to talk about it in public.
Human selfhood is constitutional, but the assumption of creating or increasing it, by acquisition of particular objects or services, ´s just a fallacy. The contrary effect is rather triggered in doing so. In the end, the level of personal individuality is lowered with every action of buying. The purchase of each product that is not directly related to survival - like food or drugs, especially suppositories and so on – but instead, consciously or unconsciously, motivated by the intention of expressing individuality, is denial of own identity. Hence it can be considered as an act of successive self-decomposition.
The dubious achievements of western civilization are to be refused, for they are harmful. Those useless specimen among you, who are bigging up the system with their habits, whining like whacked dogs, while not able to accomplish a single meaningful action in their lives, do not deserve humane treatment, but scorn at best.
However the framework of downfall has been set up. Your favourite company´s banner ads are already burning, without exception, in the dusty streets of so called LDCs. HELLYEAH
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Rassismus bedeutet die gesellschaftliche Konstruktion von Ungleichheit aufgrund - angenommener - `rassischer´ Merkmale. Diese Konstruktion beinhaltet - ganz abgesehen von der körperlichen Beeinträchtigung bzw Beschädigung des Anderen - die unterschiedliche Verteilung von Privilegien in der Gesellschaft, das heisst den ungleichen Zugang zu sozialen, materiellen, kulturellen und ökonomischen Ressourcen. Mit rassistischen Strukturen und Argumenten wird Mitgliedern von als `fremd´ konstruierten Gruppen der Zugang zu diesen Ressourcen erschwert oder unmöglich gemacht.
Damit steht Rassismus der Annahme der Gleichwertigkeit der Menschen entgegen. Doch die Existenz menschlicher Rassen wurde spielend als Fehlkonzept entlarvt. Ihr habt ausgefickt.
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Versuche den aus der Biologie stammenden Begriff der Rasse, als Unterart auf den Menschen zu übertragen, sind in keinester Weise haltbar.
Die äußerlichen Merkmale, an denen Rassenkonstruktionen festgemacht werden, wie Hautfarbe und so weiter, sind genetisch gesehen nur ein minimaler Teil des Menschen. Die genetischen Unterschiede zwischen den - mit Hilfe dieser Eigenschaften konstruierten - Gruppen sind ziemlich gering, während die Unterschiede innerhalb einer solchen Gruppe teilweise größer sein können. Insgesamt werden die Menschen im wesentlichen durch die sie umgebende Gesellschaft beeinflußt. So kann beispielsweise die Position innerhalb einer bestimmten Gruppe bedeutende Einflüsse auf die Verhaltensweise haben, die weit über den genetischen Faktor hinausgehen.
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